14.11.2017

„Nein zur Urlaubssteuer“

„Nein zur Urlaubssteuer“

So lautet die Parole einer Initiative, der führenden Verbände der Tourismusbranche. Sie fordern die zukünftige Bundesregierung dazu auf, die Anwendung der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Hotelleistungen für die Reise- und Tourismusbranche zu korrigieren und eine entsprechende Präzisierung der Gewerbesteuergesetzgebung vorzunehmen.

 

Ihrer Meinung nach entsteht durch die gewerbesteuerliche Hinzurechnung eine „Urlaubssteuer“, die neben den Reiseveranstaltern auch die Urlauber mit hohen Mehrkosten belastet. Dabei betrifft sie den klassischen Badeurlaub auf Mallorca genauso wie den Skiurlaub, die Studienreise oder die Rundreise und die Klassenfahrt mit dem Bus. Diese zusätzlichen Gewerbesteuern entstehen dann, wenn Reiseveranstalter touristische Leistungen erbringen wie etwa Hotelzimmer anmieten oder Übernachtungskontingente einkaufen. Die Tourismusbranche weist mit der Initiative auf diese steuerliche Ungerechtigkeit hin: Es ist abstrus, angemietete Büroräume oder Lagerhallen steuerlich mit der Vermittlung von Hotelleistungen gleichzusetzen. Politik und Verbraucher werden ab sofort unter www.urlaubssteuer.de über die Nachteile für Wirtschaft und Reisende informiert.

Mit der Urlaubssteuer droht, laut Verbänden, die beliebteste Reiseform der Deutschen, der professionell durch Reisebüros und Reiseveranstalter organisierte Kompletturlaub, teurer zu werden – egal ob online oder im stationären Reisebüro gebucht. Informationsflyer klären Kunden und Politiker über die Konsequenzen auf. Gleichzeitig können Urlauber über das Portal an ihre Bundestagsabgeordneten schreiben und ihr Missfallen über diese zusätzlichen Kosten damit zum Ausdruck bringen – ein Musterbrief ist bereits vorformuliert.

Initiatoren von „Nein zur Urlaubssteuer“ sind der RDA, die Allianz selbständiger Reiseunternehmen – Bundesverband e.V. (ASR), der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V. (BTW), der Deutsche Reise-Verband e.V. (DRV) und der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV).
Die Website enthält Hintergrundinformationen und Materialien zum Download.

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Heft 11/2017 vom
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