22.03.2018

Second Life-Energiespeicher für E-Busse

Von links: Felix Kybart, Leiter Alternative Antriebe MAN Truck & Bus AG, Nina Zeun, Projektingenieurin E-Mobilität VHH, Michael Kobriger, Leiter Produktion Bus MAN Truck & Bus, Toralf Müller, Geschäftsführer VHH, Ulrich Dilling, Mitglied des Vorstandes Produktion & Logistik MAN Truck & Bus, Stefan Sahlmann, Leiter MAN Transport Solutions
Von links: Felix Kybart, Leiter Alternative Antriebe MAN Truck & Bus AG, Nina Zeun, Projektingenieurin E-Mobilität VHH, Michael Kobriger, Leiter Produktion Bus MAN Truck & Bus, Toralf Müller, Geschäftsführer VHH, Ulrich Dilling, Mitglied des Vorstandes Produktion & Logistik MAN Truck & Bus, Stefan Sahlmann, Leiter MAN Transport Solutions
Von links: Felix Kybart, Leiter Alternative Antriebe MAN Truck & Bus AG, Nina Zeun, Projektingenieurin E-Mobilität VHH, Michael Kobriger, Leiter Produktion Bus MAN Truck & Bus, Toralf Müller, Geschäftsführer VHH, Ulrich Dilling, Mitglied des Vorstandes Produktion & Logistik MAN Truck & Bus, Stefan Sahlmann, Leiter MAN Transport Solutions

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) und MAN Truck & Bus untersuchen gemeinsam die Zweitverwendung von gebrauchten Batteriespeichern aus dem Elektrobuseinsatz.

 

Das Herzstück der Elektromobilität ist die Batterie. Der Einsatz in einem E-Bus stellt an diese höchste Anforderungen wie hohe Laufleistung der Fahrzeuge, tägliche Ladezyklen, hohe Leistungsbedarfe. Hierdurch sinkt die Kapazität der Batterien im Laufe des Fahrzeuglebens und irgendwann wird die benötigte Reichweite nicht mehr erfüllt – MAN erwartet für die in seinem E-Bus verwendeten Batterien eine Nutzung von mindestens sechs Jahren. Angesichts der langen Nutzungsdauer eines Stadtbusses von durchschnittlich zwölf Jahren, steht ein Wechsel der Batterien an, obwohl diese immer noch eine gewisse Leistungsfähigkeit haben.

Wohin dann aber mit den Batterien? Sie direkt zu entsorgen, ist weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll. Daher wollen die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) und MAN Truck & Bus gemeinsam eine Zweitnutzung dieser Batterien in einem stationären Speicher erproben, wie sie mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) in München zum Ausdruck brachten.

Dieser so genannte Second Life-Speicher soll Strombedarfspitzen beim Laden der Busse verhindern (Peak Shaving), indem zu Schwachlastzeiten der Speicher gefüllt wird, aus dem dann zu Spitzenzeiten Busse geladen werden können. Das spart Kosten und stabilisiert die Auslastung des Stromnetzes, so das Ziel der Beteiligten. Weitere Erkenntnisse verspricht man sich zum Alterungsverhalten der Batterien, zu den Lebenszyklen künftiger Batterien und Batterietechnologien sowie zur Stabilisierungsmöglichkeiten des Stromnetzes durch E-Mobilität. Der Prototyp des stationären Speichers soll im Laufe des Jahres in Hamburg-Bergedorf seinen Dienst aufnehmen. Eingesetzt werden hierbei aus der Fahrzeugerprobung stammende, gebrauchte Batterien mit Zellen der Art, wie sie auch in den E-Bussen von MAN zum Einsatz kommen werden.

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Das Magazin für die Omnibusbranche

Heft 04/2018 vom
15. April

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