10.07.2018

Bus Simulator 18: „Hin und Weg“

Bus Simulator 18: „Hin und Weg“

Der Bus Simulator 18 ist ein PC-Spiel, mit dem nicht einfach nur das Fahren eines Busses simuliert wird. Vielmehr geht es darum, ein ÖPNV-Unternehmen in einer Stadt namens Seaside Valley zu etablieren und zum Erfolg zu führen.

Unsere Bus-Fahrt-Redaktion entschied sich im großen Simulator-Test das eigene Unternehmen „Hin und Weg“ zu nennen. Gestartet wurde mit einem Citaro K. Später stehen uns noch weitere Modelle von Iveco, Setra und MAN zum Kauf zur Verfügung, aber dazu muss erstmal ein Wenig Geld verdient werden.

Der Bus kann in der Farbe des Unternehmens lackiert und gestaltet werden, je höher das Level, umso mehr Gestaltungsoptionen werden freigeschaltet. Auch neue Stadtgebiete und neue Haltestellen kommen in höheren Leveln dazu. Denn die Fahrstrecken gestaltet der Spieler selbst. Das Spiel stellt immer neue Quests und Missionen, die nach erfolgreicher Erledigung mit neuen Objekten und Geld belohnt werden. Und um Missionen abzuschließen, muss man fahren. Lichter an, Motor an und los! Während der Fahrt nicht mit dem Fahrer sprechen!

Während der Fahrt unterhalten sich die Fahrgäste zum Beispiel über eine Serie namens „Schatten der Leidenschaft“ oder darüber, wie der letzte Urlaub war. „Oh, da sitzt ja ein Marienkäfer auf meinem Knie!“ oder „Was soll ich heute essen? Fastfood? Junkfood? Ich glaube ich probiere heute mal Streetfood!“ und ähnliche sinnvolle Aussprüche machen verständlich, warum es verboten ist, während der Fahrt mit dem Fahrer zu sprechen. 

Lachen lenkt ab, sodass der Sachschaden, den die Test-Redaktion auf ihren ersten Fahrten verursacht hat, leider beträchtlich war. Das können wir aber nicht nur auf die Ablenkung durch die Passagiere schieben: An die Steuerung muss man sich eben erst gewöhnen. Wir haben für uns die Vogelperspektive als beste Einstellung ausgemacht, um unseren Citaro K am sichersten durch die Stadt zu manövrieren. Eine andere Möglichkeit wäre der Blick aus der Frontscheibe.

Blinken nicht vergessen – das gibt extra Punkte –, dann langsam an die Haltestelle fahren. „Num 6“ öffnet und schließt alle Bustüren, „G“ fährt eine Rampe für gehbehinderte Fahrgäste aus. „Eine Fahrkarte bitte!“ Herzlich gerne! Einzel, Tag oder Woche, Standard, Student oder Senior und die Anzahl der Fahrscheine werden vom Passagier genannt. Wechselgeld rausgeben, fertig! Ob auch wirklich alle ein Ticket haben, kontrolliert der engagierte Busfahrer persönlich, indem er seine Fahrerkabine verlässt und jeden Passagier einzeln dazu befragt. Auch wenn die Tür blockiert ist, oder jemand zu laut Musik hört klärt der Spieler das durch eine persönliche Ansprache. Schade, wir hatten uns eigentlich darauf gefreut Durchsagen zu machen. Das käme uns jedenfalls aus unserer Praxis als Passagiere realistischer vor. 

Die Fahrgäste spornen uns an: „Vielleicht wäre ich zu Fuß schneller gewesen“ oder „Wer hat Ihnen denn den Führerschein gegeben?“ verstehen wir als lieb gemeinte Hinweise darauf, dass wir noch ein wenig üben müssen. Und siehe da: Wir werden pünktlicher, unsere Schadenssummen werden geringer und der Gewinn umso größer. Wir haben Spaß und entwickeln langsam Ehrgeiz. Dementsprechend endet unser Test-Bericht hier. Wir haben gerade Level sechs erklommen und dafür weite Teile der Stadt freigeschaltet bekommen.

Mara Mechmann

Bus-Fahrt

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Das Magazin für die Omnibusbranche

Heft 07/2018 vom
15. Juli

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