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11.03.2021

Bremerhaven legt Tourismuszahlen vor

Copyright: Achim Meurer
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Es sollte wieder ein erfolgreiches Jahr für Bremerhaven werden, denn mit dem internationalen Windjammerfestival „Sail Bremerhaven“ war für den August 2020 ein echtes Megaereignis geplant, das rund 1.2 Millionen Besucher aus Nah und Fern in die größte Stadt an der deutschen Nordseeküste gezogen hätte. Doch Corona machte durch alle Planungen einen Strich.

Und schon für die Monate März und April 2020 bescheinigt das bundesweit anerkannte dwif Institut der Seestadt einen Umsatzausfall von rund 35 Millionen Euro. Die gerade bekanntgewordenen Zahlen des Statistischen Landesamtes bestätigen dies: Rund 40 Prozent weniger Übernachtungen wurden gezählt. Detailliert heißt das: Statt knapp 400.000 Übernachtungen wie im Rekordjahr 2019 konnten im letzten Jahr nur 281.199 Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben der Seestadt gezählt werden. Damit ist der Aufwärtstrend der letzten Jahre jäh gestoppt. Den Großteil der Übernachtungen generierte die Hotellerie der Seestadt: 251.899. Sie musste dennoch ein Minus von rund 37 Prozent hinnehmen. Ankünfte in der Hotellerie wurden insgesamt 123.159 gezählt. Das ist ein Wert, der rund 45 Prozent unter der Vorjahreszahl liegt.

Doch es gibt auch eine positive Entwicklung im letzten Jahr: Rund ein Drittel der befragten Übernachtungsgäste wären ohne die Pandemie noch nicht nach Bremerhaven gekommen. Um die Tourismuszahlen weiter auf Kurs zu halten, setzt die städtische Tourismusgesellschaft Erlebnis Bremerhaven GmbH zahlreiche Aktivitäten um, die schon im letzten Jahr für einen großen Zuspruch an Tagesbesuchern gesorgt hatten. Dennoch ist Oberbürgermeister Melf Grantz angesichts der aktuellen Situation alarmiert: „Als Vorstandsmitglied im Deutschen Tourismusverband (DTV) blicke ich mit Sorge auf die problematische Situation der Tourismuswirtschaft in ganz Deutschland und damit auch in Bremerhaven. Die Querschnittsbranche schafft tausende Arbeitsplätze und trägt zum guten Image der Städte Bremen und Bremerhaven bei. Um der prognostizierten positiven Nachfrage nach dem Neustart nachkommen zu können, brauchen wir kurzfristige Maßnahmen zur Schaffung stabiler Rahmenbedingungen, wirtschaftlich gefestigte touristische Leistungsträger und Marketingmittel zur Positionierung im Markt. Daher muss das vom Land Bremen angekündigte Aktionsprogramm Tourismus nun schnell umgesetzt werden.“

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