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15.04.2019

Brexit: „No-Deal“-Risiko gebannt

Brexit: „No-Deal“-Risiko gebannt

Wie Hotels & More, B2B-Zielgebietsspezialist für Gruppen- und Individualreisen nach Großbritannien und Irland mitteilt, haben die EU-Staaten auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel einer Verlängerung des Austrittsdatums des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union bis zum 31. Oktober 2019 zugestimmt.

Laut der Zeitschrift „The Times“ ist damit das Risiko eines „No-Deal“-Szenarios bis zu diesem neuen Austrittsdatum gebannt.

Im Überblick:
• Der Brexit-Aufschub ist flexibel gestaltet. Das bedeutet, dass Großbritannien bis zum 31. Oktober Zeit hat, den Austrittsvertrag zu billigen. Laut der Zeitschrift „The Times“ ist es vorher nicht möglich, einen „No-Deal“ Brexit auszulösen.
• Das Vereinigte Königreich verpflichtet sich, die Wahlen zum Europäischen Parlament abzuhalten. Falls dies nicht geschieht, wird das Austrittsdatum auf Juni vorverlegt.

„Mit den neuesten Entwicklungen in den Brexit-Verhandlungen und der Verlängerung des Austrittsdatums bis zum 31. Oktober 2019 sind wir sehr zuversichtlich, dass die Reisevorkehrungen im Sommer 2019 in das Vereinigte Königreich nicht von einem „No-Deal“-Szenario betroffen sein werden”, so Paul Maine, Managing Director von Hotels & More und CEO der Tour Partner Group.

Diese neuen Brexit-Entwicklungen haben keinen Einfluss auf die Einreisebestimmungen in das Vereinigte Königreich im Falle eines „No-Deal"-Szenarios nach dem 31. Oktober 2019:

• Für Reisegäste aus den 27 EU- bzw. EEA-Ländern oder der Schweiz wird es auch weiterhin keine Visumspflicht geben. 
• Da das Vereinigte Königreich (wie auch die Republik Irland) nie dem Schengen-Abkommen beigetreten ist, benötigten EU-Bürger schon immer einen gültigen Reisepass oder Personalausweis für die Einreise. Das Gleiche gilt für Bürger aus Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz.
• Das wird mindestens bis Ende 2020 – selbst im Falle eines „Hard Brexit”, also ohne Übergangsabkommen – auch so bleiben.

Sowohl die britische Regierung als auch die Europäische Union haben unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen versichert, dass Flüge zwischen EU-Ländern und dem Vereinigten Königreich, die von Gesellschaften der jeweiligen Länder durchgeführt werden, weiterhin stattfinden sollen.

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