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21.04.2021

Daimler Buses präsentiert „Super Padron“

Daimler Buses präsentiert „Super Padron“

Mercedes-Benz do Brasil erweitert sein Fahrzeugportfolio mit dem neuen Super Padron O 500 R 1830. Das Fahrgestell kann Stadtbus-Aufbauten mit einer Länge von bis zu 14 Metern aufnehmen und bietet Platz für bis zu 100 Fahrgäste.

Der Super Padron ist besonders für öffentliche Nahverkehrssysteme mit gesonderten Busspuren geeignet, wie zum Beispiel in Belo Horizonte, Recife, Porto Alegre und Curitiba sowie in anderen lateinamerikanischen Großstädten.

Der neue Super Padron O 500 R 1830 besitzt einen 4x2-Antrieb (vier Räder, zwei davon angetrieben). Im Hinblick auf die Betriebskosten ist der Super Padron damit im Vorteil gegenüber den 15 Meter langen 6x2-Varianten lokaler Wettbewerber, da die Wartung einer weiteren Lenkachse entfällt. Busunternehmen erzielen so bei gleicher Passagierkapazität mehr Profitabilität.

Konkret können Busunternehmen zwischen drei Ausführungen wählen: Bei der Variante mit der längsten Karosserie (14 Meter) finden bis zu 95 Fahrgäste (64 Steh-, 30 Sitzplätze sowie ein Rollstuhl) oder 90 Fahrgäste (60 Steh-, 29 Sitzplätze, ein Rollstuhl) Platz. Diese Optionen sind für längere Linien geeignet, in denen Fahrgäste tendenziell auch länger sitzen. Eine weitere Variante mit 13,6 Meter langer Karosserie kann bis zu 100 Fahrgäste (76 Steh-, 23 Sitzplätze, ein Rollstuhl) aufnehmen. Diese Variante eignet sich besonders für Linien, auf denen Fahrgäste häufiger ein- und aussteigen. Die verschiedenen Ausführungen können von den Busunternehmen flexibel gestaltet werden, um den jeweiligen Transportanforderungen präzise gerecht zu werden.

Der Super Padron wird ab Werk mit einem hohen Fußboden ausgeliefert und kann mit bis zu fünf Türen bestückt werden (drei Türen rechts, zwei Türen links). Das Fahrgestell ist kompatibel mit den landesüblichen Einstiegsplattformen für BRT-Systeme (920 mm) und ist zudem mit einem Absenksystem ausgestattet. Damit bietet der Super Padron komfortablen und sicheren Zugang für Passagiere und Rollstuhlfahrer. Auch durch den Heckmotor, der einen größerer Frontüberhang ermöglicht, wird der Zugang im vorderen Teil nochmals erleichtert und der Geräuschpegel im Fahrerbereich reduziert.

Das neue Fahrgestell, das auf Basis des bestehenden O-500-Stadtbus-Fahrgestells konzipiert wurde hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 19,6 Tonnen und einen 310 PS starken Motor vom Typ OM 926 LA. Zu den weiteren Merkmalen zählt das ab Werk verbaute ZF Ecolife AP1200-Automatikgetriebe mit integriertem Retarder und automatischer Rückrollsperre. Die Vollluft-Federung mit zwei vorder- und vier heckseitigen Luftbälgen sorgt an Bord für höheren Komfort bei den Fahrgästen sowie entspanntes Arbeiten für den Fahrer.

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