12.06.2018

Studie zeigt: Die Verkehrswende ist möglich

Studie zeigt: Die Verkehrswende ist möglich

30 Prozent mehr ÖPV sind laut der Beratungsunternehmen Pricewaterhouse Coopers (PwC) und Intraplan bis zum Jahr 2030 möglich. So lautet das Ergebnis der Studie „Deutschland mobil 2030“, die im Auftrag des VDV erstellt wurde.

Die Gutachter haben auf Basis aktueller Verkehrs- und Bevölkerungsdaten, Trends sowie politischer Rahmenbedingungen die zu erwartenden Entwicklungen des deutschen Mobilitätsmarktes prognostiziert. Daraus wurden je drei mögliche Szenarien für den ÖPNV und den Schienengüterverkehr (SGV) abgeleitet. Im Szenario „Verkehrswende“ und im Szenario „Konsequent Schiene“ gelingt dabei durch das deutliche Wachstum der Branche eine nachhaltige Wende hin zu effizienter und klimafreundlicher Mobilität und die deutschen Klimaschutzziele im Verkehrssektor werden im Jahr 2030 erreicht.

„Die Studie zeigt, dass die umweltpolitischen Ziele für das Jahr 2030 erreichbar sind. Aber dazu bedarf es großer Anstrengungen aller Akteure. Wir als Verkehrsunternehmen sind gefordert, uns dem Transformationsprozess proaktiv zu stellen und unsere Position als Mobilitätsdienstleister und –integrator vor Ort auszubauen – dafür brauchen wir dann auch passgenaue politische Rahmenbedingungen. Wir brauchen mehr Mobilität und weniger Verkehr, wenn wir die Mobilitätsbedürfnisse der Bürger auch in Zukunft sicherstellen und Einschränkungen wie Fahrverbote vermeiden wollen“, so VDV-Präsident Jürgen Fenske. Aus Sicht der Verkehrsunternehmen müssen dazu die vorhandenen Kapazitäten ausgebaut und erweitert werden. In Großstädten und Ballungsräumen müssen Takte verdichtet und zusätzliche Angebote geschaffen werden. Der Ticketvertrieb muss digitaler, einfacher und vernetzter werden. Und gerade in ländlichen Räumen werden neue, flexiblere Geschäftsmodelle benötigt. „Wir wollen in nur zwölf Jahren 30 Prozent mehr Kunden in Bussen und Bahnen befördern. Das gelingt nur, wenn wir uns konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren. Der öffentliche Verkehr und die Verkehrsunternehmen der Zukunft bieten eine Mischung aus unserem heutigen Kerngeschäft und neuen, innovativen Dienstleistungen rund um die Mobilität. Nur dann können wir Marktanteile hinzugewinnen“, so Fenske weiter.

Neben den notwendigen Anstrengungen der Branche müssen auch die politischen Rahmenbedingungen weiter konsequent auf neue, umweltfreundliche und wirtschaftliche Mobilitätsangebote ausgerichtet werden. Nur dann sind die in der Studie prognostizierten Modal-Split-Ziele für den ÖPNV erreichen.Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung bietet dafür aus Sicht des VDV eine gute Basis.

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Heft 06/2018 vom
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