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01.07.2013

Omnibusse im Hochwasser – Wer zahlt?

Die aktuelle Hochwasserkatastrophe hat in vielen Regionen nicht nur Häuser und Straßen überflutet, auch Kraftfahrzeuge waren von den Überschwemmungen betroffen. Kommt Wasser in den Innenraum eines Omnibusses oder der Motor mit Wasser in Berührung, sind viele Schäden denkbar. Wer aber bezahlt diese Schäden durch Hochwasser? Hier weiß Dittmeier, Versicherungsmakler speziell für Busunternehmen, Rat.


Steht der Omnibus im Wasser oder wird weggeschwemmt, hilft laut Dittmeier die Teilkaskoversicherung – auch bei einem Totalschaden. ??Damit die Teilkaskoversicherung den entstandenen Schaden bezahlt und der Versicherungsschutz nicht verloren geht, müssten jedoch einige Regeln beachtet werden. ?Der Versicherungsmakler erklärt: „Ein Busfahrer, der auf das Hochwasser hinweisende  Warnschilder übersieht oder nicht beachtet, verliert den Versicherungsschutz. Eine bereits überflutete Straße noch zu überqueren ist ebenso vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Gleiches gilt für solche Schäden, bei denen das Fahrzeug im Hochwassergebiet trotz Warnung abgestellt oder stehen gelassen wird. Hier bekommt der Fahrzeughalter bestenfalls lediglich einen Teil des Schadens erstattet.

„??Wenn Fahrzeuge vom Hochwasser beschädigt wurden, rät Dittmeier, die Stromzufuhr zu kappen, um mögliche Kurzschlüsse zu vermeiden. Ebenso sollte der Motor nicht gestartet werden. Etwaiges, in den Motor eingedrungenes Wasser, kann zum sogenannten Wasserschlag und damit zu kapitalen Motorschäden führen.?? Da bei einem vom Hochwasser beschädigten Kraftfahrzeug oftmals ein Totalschaden vorliegt, zahlt die Versicherung den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs, der anhand eines Gutachtens bestimmt wird, in das neben Alter und Laufleistung auch die Ausstattung einfließt. Sollte sich eine Reparatur des Fahrzeugs lohnen, werden die Kosten hierfür von der Versicherungsgesellschaft übernommen.? Wichtig ist in jedem Fall, den Versicherer so schnell wie möglich zu informieren, damit das Schadenausmaß festgestellt werden kann, so Dittmeier weiter.

Der Spezialversicherungsmakler appeliert an die Busunternehmer, ihr Fahrpersonal darauf hinzuweisen, dass das Befahren von bereits überfluteten Straßen absolut verboten ist.

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RDA

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