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14.12.2018

ÖPNV: VDV für mehr Kapazitäten

ÖPNV: VDV für mehr Kapazitäten

Bei einem Treffen der VertreterInnen der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen im Kanzleramt sprach sich VDV-Präsident Wortmann für zusätzliche Kapazitäten im ÖPNV aus: "Kostenlose Angebote lösen keine Verkehrsprobleme".

Das Thema des Treffens waren Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten. Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) betonte in diesem Zusammenhang die wachsende Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs und fordert entsprechende Lösungen, um die Verkehrsprobleme vor Ort nachhaltig zu bewältigen:

„Die Bedeutung des Nahverkehrs in den Städten steigt rapide. Gleichzeitig wachsen die Städte kontinuierlich. Und wir müssen mit ihnen wachsen, das ist keine leichte Aufgabe. Zu den jährlich bereits elf Milliarden Fahrgästen im Nahverkehr wird bis 2030 ein Drittel hinzukommen. Um dieses Wachstum zu bewältigen, benötigen wir eine Verstetigung der Mittel aus dem Diesel-Fonds von jährlich einer Milliarde Euro für Fahrzeugförderung, Förderung für den Streckenausbau und dringend auch für die Sanierung. Und das für mindestens für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Denn nicht nur beim Nahverkehr, sondern bei Verkehrsprojekten generell geht es schließlich um Langfristplanung. Ideen wie kostenloser ÖPNV sind keine geeigneten, kurzfristige Lösungen für die Verkehrsprobleme oder um den Marktanteil des ÖPNV nachhaltig zu steigern. Wir würden eine zusätzliche Nachfrage erzeugen, die wir mit unseren momentanen Kapazitäten gar nicht befriedigen könnten. Ohne ausreichende Fahrzeuge, neue und modernisierte Strecken geht der Schuss nach hinten los.“