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27.03.2020

#stayathome: die besten Busfilme aller Zeiten

#stayathome: die besten Busfilme aller Zeiten

Vom Sofa aus die Welt retten – das geht in Corona-Zeiten. Damit daheim keine Langeweile aufkommt, haben wir eine Auswahl von 24 Filmen zusammengestellt, in denen Busse eine tragende Rolle spielen.

In Jacques Tourneurs Klassiker „Cat People“ (1942) wähnt sich eine junge Frau auf dem Weg durch den Central Park zur Bushaltestelle von einer Raubkatze verfolgt. Da fährt urplötzlich ein Bus mit enormem Krach ins Bild und lässt den Zuschauer hochschrecken. Fortan bereichert dieser „Bus-Effekt“ die Filmgeschichte.

Im Animationsfilm von Hayao Miyazaki, „Mein Nachbar Totoro“ (1988) freundet sich ein einsames Mädchen mit einem riesigen Waldgeist an und steht mit ihm zusammen bei starkem Regen an einer Bushaltestelle.

Im japanischen Film „Suicide Bus“ (1998) hat eine Gruppe verschuldeter Geschäftsmänner die Idee, gemeinsam Selbstmord zu begehen, das Ganze aber als Unfall auf einer Urlaubsreise zu tarnen, damit ihre Familien die Lebensversicherungen kassieren können. Dummerweise ist einer von ihnen aber schon so geistig umnachtet, dass er das Busticket seiner jungen lebensfrohen Nichte schenkt, die die anderen Fahrgäste dann reichlich aus der Fassung bringt.

 

Into the Wild“ (2007) erzählt die Geschichte des Collegeabsolventen Chris, der sich von jeglichem materiellen Besitz trennt und auf Wanderschaft quer durch Amerika macht. Eine zuerst optimistische, am Ende erschütternde Glückssuche.

Bus 174“ (Niederlande, 2002) spürt der Entführung eines vollbesetzten Linienbusses in den Slums von Rio de Janeiro nach. Diese Tat beging ein verzweifelter junger Mann im Juni 2000, was die TV-Stationen des Landes live sendeten. Nicht zuletzt die Untätigkeit der Polizei löste einen Skandal aus, aber auch die Rolle und Verantwortung der Medien.

Im New Yorker Italienerviertel der 1960er spielt „In den Straßen der Bronx“ von 1993. Busfahrer Lorenzo (Robert De Niro) füttert seine Familie im von der Mafia regierten Stadtteil mit ehrlicher Arbeit durch und will seinem Sohn Calogero ein gutes Vorbild sein. Doch dieser bewundert Mafiaboss Sonny. Als Calogero beobachtet, wie der Don einen Mord begeht, verpfeift er ihn nicht. Das beeindruckt den so, dass er sich des Kleinen annimmt und über die Jahre sein Ziehvater wird. Zum Entsetzen des echten Daddy ...

 

Der türkische Film „Bana Masal Anlatma“ von 2015 handelt von Riza aus Istanbul, der seinen Lebensunterhalt als Minibus-Fahrer verdient. Der nette und zuvorkommende junge Mann ist sehr beliebt bei Jung und Alt – hat aber bislang keinen Erfolg beim weiblichen Geschlecht gehabt. Dann verdreht eine hübsche junge Frau dem schüchternen Busfahrer den Kopf …

Wer es poetischer mag, sollte sich „Paterson“ (USA 2016) anschauen. Die Tragikomödie des US-Indie-Autorenfilmers Jim Jarmusch (Ghost Dog) erzählt lakonisch von einem Kleinstadt-Busfahrer (Adam Driver), der ein monotones Leben führt und dabei Gedichte schreibt.
Der wohl bekannteste Bus-Film ist „Speed“ von 1994. Zur Handlung: Psychopath Payne (Dennis Hopper) ist sauer, weil ihm Cop Jack Traven (Keanu Reeves) einen Bombenanschlag vermasselt hat. Aus Rache platziert er einen Sprengsatz in einem Linienbus, der scharf wird, sobald das Gefährt 50 Meilen pro Stunde erreicht. Sollte das Tempo aber wieder sinken, fliegt der Bus in die Luft. Als Jack davon erfährt, versucht er gemeinsam mit der tapferen Passagierin Annie (Sandra Bullock), die Katastrophe abzuwenden … das fetzt bis heute.

 

Die Doku „La Camioneta: The Journey of One American Schoolbus“ (2012) ist ein preisgekröntes Werk von Mark Kendal über einen ausgemusterten US-Schulbus auf seinem Weg nach Guatemala.

Kriminell beginnt „Ein Sommer in Griechenland“ von 2015: Mitten in Piräus wird Riekes nagelneuer Reisebus geklaut. Der Verlust bedroht die Existenz des kleinen Touristikunternehmens Nigbur, das sie mit ihrer Schwester leitet. Denn die Versicherung würde nur zahlen, wenn Rieke den Bus auf einem bewachten Parkplatz abgestellt hätte – hat sie aber nicht. Da ersinnt der fesche Taxifahrer Yannis (Georgoulis) einen Schwindel ...
In „Bus Stop“ (USA 1956) arbeitet Cherie (Marilyn Monroe) als Barsängerin in einem Wüstenkaff. Dort strandet Cowboy Bo Decker (Murray) und verliebt sich in die Schöne. Kurzentschlossen entführt er sie und will sie heiraten.


Action pur verspricht „16 Blocks“ (USA 2006): Der völlig abgewrackte Cop Mosley (Bruce Willis) soll Kleingauner Eddie (Rapper Mos Def) die titelgebenden sechzehn Häuserblocks zum nächsten Gericht eskortieren. Doch der Routinejob artet zum Überlebenskampf aus.
Nicht wengier spannend ist „Passwort: Swordfish“ von 2001. Superhacker Stanley soll für den windigen Gabriel (John Travolta) einen Code knacken, der die Regierung um einige Milliarden erleichtern würde. Der perfekt geplante Coup gerät aber aus dem Ruder. Fazit: fetziger Actioner mit zynischen Sprüchen.

Wer schwarzen Humor mag, wird „Nichts zu verlieren“ (D 2018) lieben. Die Story: Nach einem Einbruch bleibt das Fluchtauto des Räubertrios, Charly und Richy liegen. Zwei von ihnen entführen einen Bus. Bald wird ihnen klar, dass die Passagiere Teilnehmer einer Trauerreise sind.


Als „Miss Marple“ hat Margaret Rutherford großen Ruhm erlangt. In „The Runaway Bus“ von 1954 spielt sie die freimütige Cynthia Beeston, die wegen starken Nebels nicht von London nach Dublin fliegen kann. Sie besteht darauf, vom Londoner Flughafen zum Flughafen Blackbushe gebracht zu werden, wo sie vielleicht nach Dublin fliegen könnte. Ein irrer Bustrip ist die Folge …

Von 1954 ins Jahr 2015 zu „Bus 657“: Um eine lebensrettende Operation für seine Tochter bezahlen zu können, benötigt der Ganove Vaughn (Jeffrey Dean Morgan) 300.000 Dollar. Bei seinem Boss, Casinochef The Pope (Robert De Niro), stößt er mit seinem Anliegen auf taube Ohren – und wird gefeuert. Also nimmt er den Vorschlag von Sicherheitsmann Cox an, den Casinotresor auszurauben. Doch der eilige Coup geht schief und Vaughn und Cox müssen einen Bus samt Passagieren kapern, um flüchten zu können. Neben Popes Männern sind ihnen nun auch die Cops auf den Fersen.

Expedition Happiness“ (2017) heißt eine Kino-Doku mit sensationellen Besucherzahlen: Ein junges Berliner Paar baut alten US-Schulbus zum Instagram-tauglichen Wohnmobil um und reist damit samt Berner Sennenhund Rudi von Alaska bis Argentinien.


Die haarsträubende Reise in einem verrückten Bus“ (1976) zeigt, wie chaotisch sich die Jungfernfahrt eines atomgetriebenen Busses, komplett ausgestattet mit Schwimmbad und Bowlingbahn, von New York nach Denver gestaltet. Sabotageakte und verrückte Passagiere machen es dem Fahrer schwer.

In „Forrest Gump“ (1994) sitzt Hauptdarsteller Tom Hanks auf einer Bank an einer Bushaltestelle in Savannah im Bundesstaat Georgia. Dort erzählt er mehreren Personen in Episoden sein bisheriges Leben. Drehort dieser Szene war die Ecke Chippewa Square/W Hull Street in Savannah, Georgia.

Die Beatles haben sich mit dem Musikfilm „Magical Mystery Tour“ 1967 ein weiteres Denkmal gesetzt. Vorbild für den Streifen war der bunte Bus der Merry Pranksters. Ohne festes Drehbuch oder eine exakt durchgeplante Handlung wurden die improvisierten Szenen während Busfahrten aufgenommen.

 

Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestseller-Romans der englischen Autorin Joanne K. Rowling aus dem Jahr 2004 unter der Regie von Alfonso Cuarón. Darin kommt „Der Fahrende Ritter“ vor: ein Bus, den Hexen und Zauberer in Notfällen und bei anderen Gelegenheiten immer rufen können, wenn sie mal eine Transportmöglichkeit brauchen. Das violette Gefährt ist auf drei Ebenen nachts mit Messingbetten ausgestattet und tagsüber mit wahllos zusammengestellten Sitzgelegenheiten, die um die Fenster gruppiert sind.

Stromberg – Der Film“ (2014) handelt vom 50-jährigen Bestehen der Capitol-Versicherung. Zur Jubiläumsfeier geht’s mit einem gemieteten Bus. Bitterböses, sehr humoriges Kino mit Quoten-Fiesling Christoph Maria Herbst als Büro-Ekel Bernd Stromberg.

Jüngster Film der Aufzählung ist ein Krimi aus München: „Tatort: Unklare Lage“ (2020) erzählt die Geschichte einer Fahrkartenkontrolle in einem Münchner Bus, bei der tödliche Schüsse fallen. Der flüchtige Täter, ein 19-jähriger Münchner, wird wenig später von einem SEK gestellt und erschossen. In seinem Rucksack stecken Ersatzmagazine und ein Funkgerät, das auf einen möglichen zweiten Täter hinweist. Angelehnt ist das düster-spannende Werk an die Situation nach dem Anschlag in München 2016 im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ).

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