Diese Seite drucken
09.12.2021

Grammer: klimaschonende Produkte

Foto: Grammer AG
Foto: Grammer AG
Foto: Grammer AG

Hanf, Holz und Flachs als Basis für sogenannte Biopolymere (Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen), Pilzstrukturen oder Spinnennetze als biologische Vorbilder für neue Konstruktionslösungen, dazu das Thema Kreislaufwirtschaft: Auf dem Weg zur Green Company verfolgt Grammer verschiedene Ansätze bei der Entwicklung von Produkten mit verbesserter Klimabilanz.

Bis 2030 will Grammer seine CO2-Emissionen weltweit um 50 Prozent reduzieren. Neben Maßnahmen wie den Wechsel der Stromversorgung auf erneuerbare Energiequellen stehen auch die Produkte des Unternehmens im Fokus. „Wir erstellen für jedes unserer Produkte einen CO2-Fußabdruck. Mit 60 bis 70 Prozent hat die Ökobilanz der verwendeten Rohmaterialien daran den größten Anteil“, berichtet Michael Borbe, Senior Group Vice President R&D bei Grammer. „Daher gehören die Auswahl geeigneter Werkstoffe, der Einsatz von Recyclaten und innovativer Leichtbau zu unseren wirksamsten Stellhebeln.“

Das Grammer-Vorentwicklungsteam Materials & Sustainability arbeitet seit Jahresmitte 2021 eng mit den Experten des Instituts für Kunststoff- und Kreislauftechnik (IKK) der Leibniz Universität Hannover zusammen. Sie unterstützen Grammer beim Materialscouting ebenso wie bei der Prüfung neuer Fertigungstechnologien und -prozesse. Außerdem nutzt Grammer die wertvolle, langjährige Erfahrung des IKK beim Anlegen von genormten Life-Cycle-Assessments für die Ökobilanzierung. Borbe: „Zusätzlich erschließen wir uns über Kooperationen mit namhaften Materialherstellern neue, umweltfreundliche Werkstoffe und untersuchen deren Eignung für unsere Produkte.“