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13.04.2018

Der Berg ruft ...

Der Berg ruft ...

... und die Reisegruppe antwortet. Wenn nicht, dann hat der Reiseleiter ein Problem ...

Bereits bei der Ankunft der Reisegäste am Abfahrtsort muss auf die augenscheinliche körperliche Fitness der Gäste geachtet werden: Gerade Wandertouren, Skifreizeiten und sportliche Aktivitäten im Zielgebiet werden im Gruppenverband auf unwegsamem Gelände durchgeführt. Die Teilnahme eines (kurzfristig) auf Rollstuhl, Gehhilfe oder Begleitperson angewiesenen Gastes kann die geplante Durchführung der Touren mit allen finanziellen Konsequenzen gefährden. Bei Ski- und Radreisen mit (kostspieligem) kundeneigenem Equipment ist auf die zulässigen Gepäckgrößen (Probleme bei späteren Zustiegen) ebenso zu achten wie auf Gepäckdiebstahl und Verwechselungen. Bei der Planung der Fahrtzeit ist auf den Gebirgsautobahnen mit Staus und witterungsbedingten Verzögerungen (Nebel, Schneefall, Geröllsturz) zu rechnen. Auch sind Mautgebühren/-vignetten nötig und etwaige Straßenzulassungen in Bezug auf Fahrzeuggewicht und -ausmaß tagesaktuell und witterungsbedingt zu beachten. Das Fahren kurviger Strecken kann die Anzahl der Gäste, die an Übelkeit leiden, erhöhen; dezente und informelle Hinweise auf die Strecke helfen genauso wie ausreichende Pausen. Pausen können gerade im Gebirge gezielt als Highlights genutzt werden: einmalige Bergpanoramen für Erinnerungsfotos. Ergänzende Adhoc-Stopps beim Obst- oder Käsehändler erzeugen schon bei Anreise wahres Berg-Feeling. Bei verspäteter Ankunft gilt es, die Gäste emotional aufzubauen und positiv zu stimmen. Der professionelle Hotelier und Gastronom beherrscht die Kunst der lageangepassten Gästebegrüßung sicher auch mit einem Obstler.

Berge: immer eine Gefahrenquelle
Egal ob im Sommer oder Winter: Vor Aktivitäten gilt es, beim Frühstück im Hotel auf eine ausreichende Ernährung und Wasseraufnahme sowie die tagesaktuelle Fitness zu achten. Gerade beim Aktivurlaub in der Region kann mit den Partnern vor Ort ein Picknick-Beutel mit regionalen Snacks erstellt oder ein gemeinsamer Einkauf auf dem Markt realisiert werden. Auf wechselhaftes Wetter im Gebirge, auf Wechselkleidung, Regen- und Kälteschutz muss der Kunde hingewiesen werden. Infos beim Hotelier und Ortskundigen über Wetter, neue Routenverläufe, etwaige Gefahren oder Änderungen, die besten Pausen- und Rastplätze (Ausblick), Bergbahnen und Lifte sind einzuholen. Wetterunabhängige Tagesaktionen sind als Alternative zu planen, vor Wanderungen Ausweichrouten vorzubereiten. Bei Outdoor-Aktivitäten im Gebirge sollte der Buschauffeur zudem warme Getränke, im Sommer ausreichend Wasser, bereithalten. Bei Wanderungen und Ausflügen im Gebirge, auch bei Skiausflügen, muss der Reiseleiter auf die Verkehrssicherheit der empfohlenen Wege und Pisten achten. Auch gilt es, gruppen- und tourengerechte Geschwindigkeit und genügend Pausen einzuhalten. Erste-Hilfe-Kenntnisse sowie Verhalten bei kleineren Blessuren, wie Blasenbildung, Unterkühlung, Überforderung und Dehydrierung sind zu beherrschen. Eine ständige und ausreichende Handy-/Internetverbindung für Notrufe/Informationen ist im Gebirge nicht immer gegeben. Bei Notfällen ist eine enge Kommunikation und Aufgabenverteilung mit den Gästen nötig. Mit Hotelier und Buschauffeur genaue Rückkehr- und Meldezeiten absprechen.

Kommen Sie nächstes Jahr wieder mit?
Beim Sonderfall Skireisen ist mitunter zu beachten, dass der Buschauffeur bereits am nächsten Morgen für die Transfers zu den Skipisten benötigt wird (Lenk- und Ruhezeiten). Eine genaue Einweisung in Pisten und Loipen sowie eine aktuelle Einschätzung der Sicherheits- und Wetterlage muss an die Gäste gegeben werden. Beim Ankauf oder Ausleihen von Skiequipment kann der Reiseleiter Gruppenrabatte organisieren und durch Absprache mit dem Partner-Vorort Wartezeiten für organisatorische Vorgänge verkürzen. Bergregionen bieten zu allen Jahreszeiten besondere Reize und Aktivitäten, gerade für den Reisegast aus Regionen ohne alpine Landschaften. Daher: After-Sales-Chancen nutzen und entsprechende Angebote des Zielgebiets für andere Jahreszeiten oder Themen im Einzel- oder Gruppengespräch oder beim passenden Ausflugsziel oder Panoramablick inszenieren. Emotionale Info-Tipps sind bereits der spannende Einstieg in die nächste Urlaubsplanung.

Das Vier-Berge-Erlebnis
Wir sprachen mit Alexander Schrempf, Leiter Sales und Ansprechpartner für Bus- und Reisegruppen bei der Gasteiner Bergbahnen AG in Österreich.

Was erwartet die Reisegäste und Bus-Partner in den Gasteiner Bergen?
Alexander Schrempf: Die drei Orte Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein bieten ganzjährig traumhafte Bergpanoramen und vielfältige Urlaubsaktivitäten. Unter der Dachmarke Almorama werden die einzelnen Freizeitangebote von Stubnerkogel, Schlossalm, Graukogel und Fulseck zusammengeführt. Almorama steht für ein umfassendes Bergerlebnis- Angebot und verspricht vier „Berge voll schöner Augenblicke“. Die 140 m lange Hängebrücke, der Glocknerblick, der Zirbenzauber mit 250 bis 300 Jahre alten Bäumen, die wunderschönen Rund- und Themenwanderwege oder der idyllische Spiegelsee sind nur einige Highlights. Die Almorama Card bündelt diese vielfältigen Destinationen, inkludiert sämtliche Seilbahnfahrten auf die vier genannten Berge und bietet damit die Möglichkeit, sich individuelle Tagesprogramme zusammenzustellen. Das Gasteinertal bietet Skifahrern vier abwechslungsreiche Skigebiete mit einer Vielzahl an Pisten, die eine Gesamtlänge von rund 200 km aufweisen. Für Winterurlauber, die sich abseits der Piste bewegen möchten, hält die Wintersportregion Gastein zahlreiche Aktivitäten bereit, wie Schneeschuhwanderungen, Skitourengehen oder Schlittenfahren auf einer der Rodelbahnen. Mit den Gasteiner Berg- und Seilbahnen gelangen unsere Gäste ganzjährig bequem und schnell auf luftige Höhen.

Auf welche Extras und neuen Highlights können sich die Reisegäste und Bus-Partner freuen?
Schrempf: Unsere Partner und Gäste profitieren auf verschiedenen Ebenen von unserem aktiven Infoteam; bei der Reiseplanung und Durchführung steht es mit Rat und Tat zur Seite. Zur optimalen Abwicklung in der Skisaison steht unser Team täglich ab 7:45 Uhr, auch telefonisch, für Skipassbestellungen zur Verfügung. Die Skitickets liegen am Anreisetag an der jeweiligen Liftkassa zur Abholung bereit. Überdies steht am Parkplatz der Schlossalmbahn ein eigener Busparkplatz zur Verfügung. Angebote für Busfahrer, etwa Gratisskitickets und Verzehrgutscheine oder ein Gratis-Tageseintritt in die Alpentherme oder Felsentherme Bad Gastein samt Verzehrgutschein für das jeweilige Thermenrestaurant runden die Serviceleistungen ab. Zusätzliche Extras ermöglicht die Berge- & Thermencard: Solarbad Dorfgastein, Alpentherme Bad Hofgastein und Felsentherme Bad Gastein bieten die entspannende Ergänzung zum Abenteuer am Berg. Mit der neuen Aussichtsplattform „Talblick“ erwartet unsere Gäste zudem ein weiteres Highlight am Stubnerkogel. Die Plattform neigt sich dem Abgrund zu, kragt leicht aus und bietet somit einen Blick in die Tiefe. Gastein ist zudem dabei bei Ski Amadé in Österreichs größtem Skivergnügen. Übrigens: Das Projekt Schlossalm neu“ sieht die Errichtung einer 10er Gondel vor. Die neue multifunktionale Talstation erlaubt einen stressfreien Einstieg in das Skigebiet und wird im Dezember 2018 eröffnet. Zur Eröffnungsfeier bieten wir vom 11. bis zum 13. Januar 2019 zahlreiche Live-Acts von Musikstars.

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