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13.08.2010

Flicken, pushen, improvisieren

Die Fahrradreise erfreut sich nicht nur auf Grund der zunehmenden Anzahl agiler, mobiler Rentner zunehmender Beliebtheit. Dennoch bleibt sie eine Spezialreise, die nicht nur auf Grund des mitzuführenden fahrradspezifischen Equipments eine detaillierte und gründliche Vorbereitung benötigt.


Vergessenes Equipment, wie etwa Reparaturutensilien oder falsche, gar fehlerhafte Karten können nur schlecht ersetzt werden und bringen mitunter den gesamten Tagesplan und die Reisedurchführung durcheinander. Chancen, Infos und Angebote zum Thema bietet aktuell der RDA-Workshop dank seines Themenschwerpunkts „Fahrradreise“.

Zu Beginn einer Reise, am besten am ersten Abend im Hotel, bietet es sich an, den Kunden eine Reihe von Informationen in Form eines Infoblatts auszuhändigen, welches diese immer bei sich führen können. Hierzu gehört ein kleiner Kartenausschnitt mit den jeweiligen Stationen sowie der Route, um Sprint-Ausreißern oder Teilnehmern, die sich verirren oder den Anschluss an die Gruppe verlieren, einen Anhaltspunkt zu geben. Kleidungstipps und eine Einweisung, was benötigt wird, rundet diese Information ab. Zudem sollten für Notfälle die Handynummer des Reiseleiters, des Busfahrers und des oder der Hotels notiert sein.  Auf jeden Fall vor der Abfahrt: letzter  Fahrrad-Check (Reifen, Bremsen, Lichtanlage, Infos zu den Vorteilen eines Helms). Selbstverständlich geht der Reiseleiter als gutes Beispiel voran und trägt auf dem Rad einen Helm.

Fahrradreisende zeichnen sich durch einen hohen Mobilitätsdrang aus, was sich auf die Tour- und Pausengestaltung und -durchführung auswirkt. Die klassischen Etappendistanzen liegen je nach Schwierigkeitsgrad und Gruppenzusammensetzung bei 45 bis 55 km, weswegen der Start der Tour etwa um 9 Uhr morgens sein und das Frühstück auf Grund der sportlichen Betätigung nicht zu üppig ausfallen sollte. Stopps zum Sightseeing von Sehenswürdigkeiten oder für Führungen unterscheiden sich nur wenig von einer herkömmlichen Busreise und sollten im Vorfeld in „Kann“- und „Muss“-Ziele vom Reiseleiter eingeteilt werden, um auf Zeitengpässe richtig zu reagieren. Zu beachten ist bei Stopps  jedoch immer, dass alle Fahrräder ordnungsgemäß abgestellt und abgeschlossen werden sollten.

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