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12.06.2019

Regionen entdecken

Regionen entdecken

Busreisen führen in die schönsten Regionen Deutschlands und Europas. Umso wichtiger ist es, die vielfältigen historischen und kulturellen Hintergründe lebendig und aktiv darzustellen.

Der erste Zugang zu einer Region erfolgt durch die Einarbeitung in die jeweilige Länderkunde des Gastlandes und der entsprechenden Reiseregion. Ein breites Wissensfundament sichert eine zielgerichtete Planung und Durchführung der Reise. Konkrete Sachverhalte, Lebensweisen, Gewohnheiten, Wirtschaftsprozesse und Geographiekenntnisse sind gefordert. Ziel sollte sein, Verbindungen und Relationen zum Herkunftsland/-region der Reisenden herzustellen, um eine lebendige Geschichts- und Kulturdarstellung über die Reise hinaus zu ermöglichen.

Neben der obligatorischen Vorbereitung durch Fachmedien, TV-Dokus, Internet und Fach-Literatur schafft ein Austausch mit fachwissenden und ortskundigen Kollegen sowie den touristischen Partnern vor Ort den informativen Einstieg in die jeweilige Reiseregion. Lokale Kontakte erleichtern mitunter authentische Erlebnisse und helfen bei unvorhergesehenen Situationen. Bei einer erwachsenengerechten Didaktik sollten die Einspielung von regionaler Musik, Gedichten, Mundart, Traditionen, Trachten, Bräuche nicht fehlen. Auch Bilder, Bildbände, Anschauungsobjekte, neue Medien, Spiele, Rätsel und Wettbewerbe gehören zur gelungenen Darstellung.

Viele beliebte Koch-Sendungen im TV und die alljährliche Reiseanalyse unterstreichen den touristischen Trend: „Gut essen und trinken“ ist beliebte Urlaubsaktivität, bei der vor allem landestypische Spezialitäten im Fokus stehen. Die landestypische Küche sollte dem Kunden daher schmackhaft gemacht werden, auch wenn sie sich exotisch gestaltet. Kochrezepte, Kostproben, Marktbesuche oder die Einkehr in typische Lokale ergänzen dies.

Vorsicht in fernen Ländern
Gerade bei Fernreisen müssen jedoch auch negative Besonderheiten benannt werden. So kann eine regional hohe Kriminalität einerseits problematisch für die Gäste sein, jedoch auch auf politische und gesellschaftliche Probleme hindeuten. Auch besondere Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit oder beim Umgang untereinander sind in diesem Kontext darzustellen und zu erläutern, um problematischen Situationen vorzubeugen.

Weltkultur und Dibbelappes
Wir sprachen mit Eric Schneider, Fachbereichsleiter B2B Marketing & Vertrieb bei der Tourismus Zentrale Saarland GmbH, der mit seinem Reise-Team die Busgruppenreise ins Saarland zur authentischen Begegnung mit der regionalen Kultur, Tradition und Natur macht.

Bus-Fahrt: Eine Region mit ihrem eigenen, traditionellen Charakter zu entdecken ist lohnendes Ziel einer Bus- und Gruppenreise. Auf was können sich Bus- Partner und Gäste im Saarland, dieser Reiseregion im Herzen Europas, freuen?
Eric Schneider: Das Saarland liegt im Südwesten Deutschlands in direkter Nachbarschaft zu Frankreich und Luxemburg. Die wechselvolle Grenzgeschichte hat das Land geprägt und einen Kulturraum geschaffen, der seinesgleichen sucht. Das Saarland bietet auf kleinstem Raum einen spannenden Mix an unterschiedlichen Themen. Besonders beeindrucken die herrlichen Landschaften und ausgedehnten Wälder, wie die zwei großen Naturräume Unesco-Biosphärenreservat Bliesgau und Naturpark Saar-Hunsrück mit Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Für Gruppen immer wieder spannend sind die spektakulären Inszenierungen der Industriekultur. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist sicherlich die Völklinger Hütte. Heute ist sie das weltweit einzig erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Eisen- und Stahlindustrie. 1994 ernannte die Unesco dieses bedeutende Industriedenkmal zum Weltkulturerbe.
Weltweit bekannt und sehr lebendig ist aber auch die Keramikindustrie des Saarlandes. Seit 1748 produziert das Weltunternehmen Villeroy & Boch im Saarland und gewährt Einblick in die Unternehmensgeschichte, und dies in unmittelbarer Nachbarschaft zur Saarschleife, Deutschlands schönster Flussschleife. Den wohl spektakulärsten Blick genießt man vom Baumwipfelpfad. Circa 800 Meter schlängelt sich der Pfad durch Buchen, Eichen und Douglasien und mündet im 42 Meter hohen Aussichtsturm. Beeindruckend ist aber auch eine Fahrt mit dem Schiff durch das sieben Kilometer lange Naturschutzgebiet der Saarschleife.
Selbstverständlich gehört zu einem Besuch im Herzen Europas auch ein Ausflug zu den „Grenz“-Nachbarn. Metz oder Nancy, Luxemburg oder Trier, all diese Orte sind maximal ein Stunde Fahrzeit von der Landeshauptstadt Saarbrücken entfernt und beeindrucken in unterschiedlichster Weise.

Bus-Fahrt: Welche individuellen Erlebnisse, Serviceleistungen und Gruppen- Arrangements ermöglichen insbesondere Reisegruppen und Bus-Partnern ein exklusives und unvergessliches Reiseerlebnis?
Schneider: Wir, als Tourismus Zentrale Saarland, sind den Bus-Partnern gerne behilflich bei der Ausarbeitung und Abwicklung von Saarland-Reisen, die wir genau auf die Wünsche der Zielgruppe abstimmen. Neben den oben genannten Besuchermagneten gibt es aber noch eine Vielzahl weiterer spannender Ausflugsmöglichkeiten. So zum Beispiel ein Besuch einer der 14 „Gärten ohne Grenzen“, die im Saarland beheimatet sind und Teil eines einzigartigen Netzwerkes von Gärten in Deutschland, Frankreich und Luxemburg sind. Kunst- und Ausstellungsbegeisterte werden vom Saarlandmuseum Modernen Galerie in Saarbrücken begeistert sein. Die Moderne Galerie zählt zu den führenden Museen in Südwestdeutschland und ist die museale Leitinstitution des Saarlandes. Verbinden lässt sich ein Besuch des Saarlandmuseums auch mit einem anschließenden Stadtrundgang durch die barocke Innenstadt Saarbrückens oder der 20 km entfernten Festungsstadt Saarlouis.
Die Saarländer sind aber auch bekannt für ihre gute Küche. Man isst einfach unverwechselbar gut in den Restaurants des Landes, und das Motto der Saarländer „Hauptsach gudd gess“ kommt auch nicht von ungefähr. Dibbelappes, Gefillde und Hoorische sind saarländische Spezialitäten die es zu entdecken gilt. Für Gruppen bietet sich ein Besuch in einer der Edelobstbrennereien oder bei den saarländischen Winzern an, die Verkostungen mit Imbiss anbieten.
Noch ein Tipp zum Schluss: Viele Hotels im Saarland bieten ihren Gästen die Saarland Card an. Mit der Card kann man über 85 schöne und spannende Attraktionen im Saarland und über die Grenzen hinaus ganz kostenfrei erleben.

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