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15.08.2018

Souvenir, Souvenir ...

Souvenir, Souvenir ...

Shopping-Erlebnisse und Urlaubseinkäufe als unvergessliche Events gehören für viele Bus- und Gruppenreisende zu einer gelungenen Reise, die im Gedächtnis bleibt.

Das Bedürfnis, Souvenirs und besondere Waren von Reisen mitzubringen, ist wohl so alt wie das Reisen selbst und bis heute hochaktuell. Laut Reisenanalyse (RA) 2018 geben 75,7 Prozent der Busurlauber an, im Urlaub „Geschäfte angesehen, Einkaufsbummel gemacht“ zu haben. Auswahl, Integration und Inszenierung obliegen unterwegs überwiegend der Reiseleitung. Es gilt daher, die Reisegruppe zu analysieren: Welche Interessen, Reisemotive und Gruppenstruktur herrschen vor? Welche Erwartungen an Souvenirs, Mitbringsel und Shopping-Erlebnisse sind vorhanden? Welche Einkaufserlebnisse passen zur Gruppe und zum Reisethema? Wie und wann können diese ansprechend in den Reiseablauf integriert und wie inszeniert werden? Reisen sind immer individuell zu gestalten, jedoch gilt als Orientierung: Städtereisen weisen zumeist eine heterogenere Gruppezusammensetzung auf, wodurch verstärkt ein kreatives und individuelles Shopping-Erlebnis erwartet wird. Gruppenreisende erwarten vielmals aufgrund einer oftmals höheren Homogenität zumeist gut inszenierte Klassiker nach dem Motto „keine Holland-Tour ohne Tulpen, Holzschuhschnitzer und Käserei“. Studien- und Themenreisende wünschen darüberhinausgehend authentische Erlebnisse, bei denen das Reisethema inszeniert und durch die Kunden aktiv mitgestaltet werden kann. Kulturelle Besonderheiten sind bei Incoming- Gruppen zu beachten. Hier spielen Reiseandenken mitunter eine zentrale Rolle, da teure deutsche Wertarbeit und internationale Luxusprodukte als prestigeträchtige und werthaltige Erzeugnisse gelten.

Zwischen Basar und Biohof
Die Möglichkeiten an potenziellen Einkaufserlebnissen sind vielfältig: Stadtzentren, Märkte und authentische Altstädte, Basare. Auch Traditionelles, wie der Biohofladen mit Produktprobe, der kleine Handwerksbetrieb mit Schauwerkstatt oder der Adhoc-Stopp auf einem Flohmarkt in Belgien zum spontanen Stöbern bieten Shoppingfaszination. Auch faszinieren seit jeher der Glamour, Luxus und Glanz von historischen Kaufhäusern in Paris, London oder Berlin. Der Einkauf manifestiert über die Reise hinaus: „Ich bin da gewesen!“.
Bei der Auswahl der Destinationen gilt es immer, die Verkehrsinfrastruktur vor Ort kritisch zu analysieren. Gerade viele historisch und kulturell wertvolle Innenstädte lassen eine Zu- und Abfahrt mit verlässlichem Zeitmanagement nicht immer zu, so dass nachfolgende Programmpunkte mitunter gefährdet sind. Bei der Auswahl von Shopping-Destinationen sollte zudem immer auch für hieran nicht interessierte Gruppenteile ein sehenswertes Alternativprogramm gewährleistet sein. Achtung vor gefälschten Waren, Betrügern und Taschendieben: Die Kunden sind bestmöglich vor Betrugsmaschen beim Geldumtausch, Geschäftsabwicklung und Langfingern zu schützen.

Sensibilität ist gefragt
Das Thema Provisionen und Erfolgsbeteiligungen für die Reiseleitung ist kritisch mit der Firmenleitung abzuklären. Inwieweit dies geduldet oder untersagt wird, ist eine Entscheidung des Reiseveranstalters. Im Übrigen sind derartige Nebeneinnahmen steuerlich zu deklarieren. Achtung bei der Zusammenarbeit mit Local Guides. Mitunter sind bei der Auswahl der Einkaufsstopps nicht Qualität der Ware oder Preis entscheidend, sondern die regionalen Kontakte des Local Guides. Auf jeden Fall ist der Eindruck zu vermeiden, dass die Reiseleitung sich am Einkaufserlebnis bereichern könnte. Eine Abzocke oder psychologischer Kaufzwang sind auszuschließen. Trotz des freien Waren- und Personenverkehrs in der EU gilt es für die Reiseleitung, Zollbestimmungen, Frei-Mengen und Abgaberegeln genau zu beachten, insbesondere bei Reisen in Drittstaaten. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch bei gefälschten Markenartikeln, Kunstgegenständen, seltenen Muscheln, präparierten Tieren sowie bei einigen kulinarischen Produkten und Pflanzen aus exotischen Ländern.

Sorgloses und komfortables Shoppen
Wir sprachen mit Sanjiv Singh, Managing Director der beiden Shopping-Destinationen Ingolstadt Village und Wertheim Village.

Was erwartet Reisegäste und Bus-Partner im Wertheim Village und Ingolstadt Village?
Sanjiv Singh: Die Villages sind jeweils keine Stunde von München und Frankfurt entfernt und bieten unseren Buspartnern zwei tolle Ausflugziele mit Zufriedenheitsgarantie für ihre Gäste. Neben der guten Infrastruktur iund ausreichend Busparkplätzen erwartet sie ein luxuriöses Shopping-Erlebnis mit je über 110 Boutiquen inklusive Marken wie Bally, Furla, Escada, Closed, Hackett, Birkenstock, Samsonite und Zwilling. Für jede Reisegruppe ist eine passende Produktauswahl vorhanden. Mit ganzjährigen Reduzierungen von bis zu 60 Prozent gegenüber der ehemaligen unverbindlichen Preisempfehlung haben die Villages sechs Tage die Woche das ganze Jahr über geöffnet. Sie beherbergen zudem eine Vielfalt an Restaurants, Cafés und verschiedene Foodtrucks. Services wie eine Touristeninformation machen aus den Villages Reiseziele für anspruchsvolle Busgruppenbesucher. Gerade auch bei Mehr-Tages-Reisen in die Region oder für einen Zwischenstopp sind die beiden Destinationen idealer Anlaufpunkt.

Auf welche saisonale Highlights und Services können sich die Bus- und Gruppenreisenden freuen?
Singh: Unsere Villages bieten ständige Abwechslung durch interessante Neueröffnungen wie kürzlich Ted Baker in Wertheim Village oder ba&sh in Ingolstadt Village. Foodtrucks sorgen für eine kulinarische Abwechslung, von Smoothies über Thai Food zur hausgemachten Metzgerwurst ist für jeden Geschmack und je nach Jahreszeit Abwechslung auf hohem Niveau geboten. In Wertheim Village laden wir zusätzlich regelmäßig zum Late-Night-Shopping ein. Im Ingolstadt Village bietet unser botanisches Konzept einen sehr spannenden Dialog zwischen der Industriellen Architektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts und der Natur. Die interaktive Village-App bietet die Möglichkeit, sich im Vorfeld über alle Neueröffnungen, Styles und Angebote genau und tagesaktuell zu informieren. Unsere Bus-Partner können so den Besuch mit dem Village-Plan individuell vorbereiten und bereits im Bus mit den Gästen die Einkaufswelt erkunden: unser Markenverzeichnis durchsuchen, die Lieblings-Boutiquen der Gäste finden und neueste Angebote ansehen. Das kostenlose Wifi ermöglicht überdies die bequeme Nutzung vor Ort. Der Customer Shopping Service bietet zudem den Reisegästen die kostenlose Aufbewahrung ihrer Einkäufe und ihres Handgepäcks.

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