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03.02.2020

Vorsicht vor Selbstüberschätzung!

Vorsicht vor Selbstüberschätzung!

Ob durchs Gebirge, entlang eines romantischen Flusslaufs oder durch alte Kulturlandschaften – Wandern liegt voll im Trend. Die Reiseleitung trägt durch spezielle Planung und weitsichtige Organisation maßgeblich zur Wanderlust bei.

Wanderreisen sind bei nahezu allen Reisegruppen, unabhängig von Alter und Herkunft, beliebt. Obwohl die Schwierigkeitsgrade von Wanderreisen detailliert in den Ausschreibungen dargestellt werden, überschätzen manche Reisegäste ihre körperliche Verfassung. Daher muss bereits bei der Ankunft der Reisegäste am Abfahrtsort auf die augenscheinliche körperliche Fitness der Gäste geachtet werden: Gerade Wandertouren mit sportlichen Aktivitäten im Zielgebiet werden oftmals im Gruppenverband auf unwegsamem Gelände durchgeführt. Die Teilnahme eines (kurzfristig) auf Rollstuhl, Gehhilfe oder Begleitperson angewiesenen Gastes kann die geplante Durchführung der Touren, mit allen finanziellen Konsequenzen, gefährden.

Zahlreiche Wanderreisen führen in die schönsten Gebirge Europas. Hier ist mit Staus und witterungsbedingten Verzögerungen (Nebel, Schneefall, Geröllsturz, Unwetter) zu rechnen. Das Fahren kurviger Strecken kann die Anzahl der Gäste, die an Übelkeit leiden, erhöhen. Pausen können gezielt als Highlights genutzt werden: Einmalige Berg- oder Küstenpanoramen für Erinnerungsfotos wecken die Lust auf die Wanderungen.

Vor der Wanderung gilt es, beim Frühstück auf eine ausreichende Ernährung und Wasseraufnahme sowie die tagesaktuelle Fitness der Gäste zu achten. Gerade beim Wanderurlaub kann mit den Partnern vor Ort ein Picknick-Beutel mit regionalen Snacks erstellt oder ein gemeinsamer Einkauf auf dem Markt unproblematisch realisiert werden. Auf wechselhaftes Wetter, auf funktionelle Kleidung, Wechselkleidung, Regen- und Kälteschutz muss der Kunde hingewiesen werden. Gleiches gilt für das richtige Schuhwerk: Trekking- oder Wanderschuhe sind ein Muss. Blasenpflaster und Erste-Hilfe-Päckchen sind mitzuführen. Idealerweise erfolgt die Wanderung mit einem zertifizierten Wanderführer. Führt die Reiseleitung die Wanderung alleine durch, sind trotz aller Vorbereitung Infos beim Hotelier und Ortskundigen über Wetter, neue Routenverläufe, etwaige Gefahren oder Änderungen, die besten Pausen- und Rastplätze (Ausblick), Bergbahnen und Lifte einzuholen.

Eine gruppen- und tourengerechte Geschwindigkeit und genügend Pausen sind einzuhalten. Verabredete, klare Treffpunkte in regelmäßigen Abständen sind an alle Gäste zu kommunizieren. Eine Einweisung in die Wegeverhältnisse sowie eine aktuelle Einschätzung der Sicherheits- und Wetterlage muss wiederholt an die Gäste gegeben werden. Erste-Hilfe- Kenntnisse sowie Verhalten bei kleineren Blessuren, wie Blasenbildung, bei Unterkühlung, Überforderung und Dehydrierung sind zu beherrschen.

Mehr Komfort dank des Busses
Bei manchen Wanderrouten wird der Bus für die Anfahrt zum Startpunkt der Wanderung/Etappe benötigt. Hierbei gilt es, die Lenk- und Ruhezeiten genau im Auge zu behalten und nötige Pausen in die Planung einzubeziehen. Gerade der Bus ermöglicht durch seinen flexiblen Einsatz eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten und bequemem Tür-zu-Tür-Transport. Aber auch die passgenaue Verbindung zwischen den Verkehrsmitteln bietet sich gerade bei Wanderreisen an: Die individuelle und bequeme Integration von Tourenabschnitten mit Berg- und Seilbahnen, Schiffen oder Kutschen mit einzigartigen Panoramen ermöglichen unvergessliche Wandererlebnisse bei maximalem Komfort.

Natur und Kultur schaffen im Jahreskalender immer neue Impressionen und begeistern Wandergäste immer wieder aufs Neue. Diese emotionale Stimmung, Begeisterung und Vielfalt für neue Erlebnisse gilt es zu nutzen und offen zu kommunizieren. Daher: After-Sales-Chancen für andere Wander-Ziele gezielt nutzen oder entsprechende Angebote des Zielgebiets für andere Jahreszeiten oder Themen im Einzel- oder Gruppengespräch, beim passenden Ausflugsziel oder Panoramablick inszenieren.


Zweite Erlebniswelt kommt
Wir sprachen mit Andreas Marty, Leiter Verkauf & Marketing der Säntis-Schwebebahn, der mit seinen Reise-Teams die Fahrt mit der Schwebebahn auf den Säntis und die Ausflüge in die Schwägalp für Bus- und Gruppen-Partner zum spannenden Höhepunkt einer alpinen Wandertour macht.

Bus-Fahrt: Der Blick zu den Gipfeln des Säntismassivs und die Aussicht auf die Fahrt mit der Säntis-Schwebebahn hinauf zum Säntis wecken hohe Erwartungen. Auf was können sich Bus-Partner und Gäste rund um den Säntis freuen?
Andreas Marty: Das Erlebnis am Säntis beginnt bereits bei der zehnminütgen Fahrt mit der spektakulären Schwebebahn. Während der Fahrt schweift der Blick über den Bodensee, die Ostschweiz und Hügellandschaft des Appenzellerland. Auf dem Gipfel erwartet die Gäste ein einmaliger Panoramablick über sechs Länder, die Voralpen, den Bodensee und Süddeutschland. Die leicht zugänglichen Gipfelwege und Panoramaterrassen laden zum Verweilen ein. Im letzten Jahr wurde die Erlebniswelt „Säntis – der Wetter“ zum Thema Wetter, Wetterphänomene und dem 360°-Panorama eröffnet. Bis zum Frühling 2020 entsteht die zweite Erlebniswelt „Säntis – die Eiswelt“ mit spannenden Installationen rund um Eis, Schnee und Gletscher. So bietet der Säntis auch bei schlechtem Wetter viele Erlebnisse auf 2.502 Metern.

Bus-Fahrt: Also einmalige Bergerlebnisse auf dem Gipfel und vielseitige aktive Gestaltungsmöglichkeiten mit Alpenpanorama im Appenzellerland. Welche individuellen Erlebnisse, Serviceleistungen und Gruppen-Arrangements ermöglichen insbesondere Reisegruppen und Bus-Partnern ein exklusives und unvergessliches Wander- und Bergerlebnis rund um den Säntis?
Marty: Reisegruppen und Busunternehmern bieten wir eine neben einem Spezialpreis auch Kombiangebote für die Bahnfahrt mit einem 3-Gang-Mittagessen. Das Säntis-Event-Team steht den Busunternehmern bei Frage und der Organisation kompetent bei Seite und erarbeitet Rahmenprogramme individuell auf die Gruppe zugeschnitten.
Für Spaziergänge und leichte Wanderungen bietet die Schwägalp vier Themenrundwege und ein weitverzweigtes Netz von Wanderwegen durch die Appenzeller Hügellandschaft. Für geübte Wanderer und Berggänger ist bei entsprechendem Wetter und Ausrüstung auch die hochalpine Wanderung auf den Säntis ein Highlight. Für diese muss aber genügend Zeit (3, 5 h) eingerechnet werden, und sie setzt eine gewisse Kondition voraus.

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