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22.09.2020

Vollelektrische Gelenkbus-Power für Stuttgart

Vollelektrische Gelenkbus-Power für Stuttgart

Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) setzt auf der City-Schnellbuslinie X1 künftig zwei vollelektrische Gelenkbusse des Typs Volvo 7900 EA ein. Es sind die ersten beiden Elektro-Gelenkbusse von Volvo, die in Deutschland in Betrieb genommen worden sind.

Die neuen Busse bieten Platz für bis zu 150 Fahrgäste und sind für den Einsatz auf der Stuttgarter Schnellbuslinie X1 vorgesehen sind.

Drei zweiflügelige Innenschwenktüren mit je 1.350 mm Breite, elektrischem Türantrieb und Anfahrsperre sollen für einen raschen und reibungslosen Fahrgastfluss beim Ein- und Aussteigen an der Haltestelle sorgen. Dank Kneeling-Funktion lässt sich die komplette rechte Seite bei geschlossenen und geöffneten Türen absenken. An der mittleren Einstiegstür erleichtert eine ausklappbare Rampe den Einstieg für Rollstuhlfahrer, Senioren oder Eltern mit Kinderwagen. Zwei Stehperrons im Bereich der mittleren und hinteren Einstiegstür bieten ausreichend Stellfläche. Separate Klimazonen für Fahrer und Fahrgäste sorgen im Innenraum für optimales Klima und maximale Energieeffizienz. Ein offenes WLAN-Netz und USB-Anschlüsse zum Aufladen von Mobiltelefonen und Tablets sind im Bus vorhanden.

Charakteristisch ist das leise Fahrerlebnis im Volvo 7900 EA: Das niedrige Geräuschniveau im Innenraum erlaubt den Passagieren an Bord ein ungestörtes Chatten ebenso wie die Kommunikation mit anderen Fahrgästen. Der Fahrer profitiert von einem extrem geräuscharmen Arbeitsplatz, durch den der Stress gemindert und der Arbeitskomfort erhöht wird. Darüber hinaus reduziert der geräuscharme Elektroantrieb die Lärmbelastung der Anwohner entlang des Streckenverlaufs der Buslinie. Da der Elektro-Gelenkbus emissionsfrei und leise fährt, kann er zudem auch näher an die Wohn- und Arbeitsstätten der Menschen heranfahren.

Die CCS-Aufladung der Batterie erfolgt bei den beiden neuen Volvo 7900 EA auf den Betriebshöfen der SSB in Gaisburg und Bad Cannstatt. In Gaisburg sind dazu zwei Ladestationen von ABB und DB Energie mit jeweils zwei Ladesäulen eingerichtet worden, die sequentielle Ladeprozesse mit einer Ladeleistung von maximal 150 kW Gleichstrom ermöglichen. Dadurch können an jeder der beiden Ladesäulen zwar gleichzeitig zwei Busse mittels Combo-2-Steckern angeschlossen werden, die dann nacheinander geladen werden: Erst wenn die Batterie eines Busses voll geladen ist, erfolgt automatisch die Aufladung des anderen Busses. Das Energiespeichersystem besteht aus sechs Lithium-Ionen-Batterien mit je 49 kW und automatischer Batterietemperaturregelung. Der Bus hält die Batterien auf Betriebstemperatur und sorgt dafür, dass das Fahrzeug bei Bedarf direkt und ohne Aufwärmphase gestartet werden kann. Die 24-V-Batterien werden aus den 600-V-Batterien geladen, und die Vorwärmung des Innenraums kann über eine Zeitschaltuhr erfolgen.

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